In einer Nische über dem Hauptportal befindet sich das steinerne Standbild der Unbefleckten. Es ist ganz in weiß gehalten und nur leicht golden umsäumt. In Überlebensgröße steht sie auf der Weltkugel und zertritt der in einen Apfel beißenden Schlange den Kopf.

Diese Statue wurde laut Inschrift von Jakob Comaida, einem aus dem Mailändischen stammenden Kaminfeger, der sich in Riegel niedergelassen, gestiftet und von Josef Hörr, einem Freiburger Bildhauer, im Jahre 1781 geschaffen. Sie gehört schon mehr dem klassizistischen Stil an.

Auf der Weltkugel steht: "JOS. HÖRR. SCVLP. MDCCLXXXI" und auf einer Tafel am Sockel: "FVNDATOR IAC. COMAIDA."

(Text nach Pfarrer Dr. A. Futterer)

Der Aufbau dieser Figur ist sehr glücklich. Durch leichte Wendung des Kopfes nach links, des Körpers nach rechts, durch die Lage der Hände, Mantelbausch und Lilie haltend, das seitlich erhöht gestellte Bein, gewinnt ihre Haltung große natürliche Gelöstheit, ohne den Eindruck der Geschlossenheit zu verlieren.

(Text nach L. Noack-Heuck)